Posts mit dem Label Sahne werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sahne werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 28. Mai 2017

Rhabarber-Zitronen-Gugelhupf

Gestern war ich zu Besuch bei meinem Bruder, seiner Frau und meiner kleinen, süßen Nichte. Die Drei wohnen ganz idyllisch in einem reetgedecktem (ur-)altem Haus und riesigem  sehr schönen Garten. Die Anbaufläche für Obst und Gemüse allein würde schon die Hälfte unseres Gartens in Anspruch nehmen...da steckt viel Liebe und Arbeit drin. Der Ertrag ist jedoch, wie ich finde, jede Mühe wert und diesmal konnte ich in den Genuss kommen eine riesen Portion Rhabarber mit zu nehmen. Unser eigener Rhabarber dümpelt seit Jahren so vor sich hin, leider!
Nun habe ich hier zu Hause 8 dicke rote Stangen, die darauf warten zu Kompott verarbeitet zu werden....aber nur Kompott ist ja langweilig ;-) daher habe ich mir überlegt zusätzlich einen Rhabarber-Zitronen-Gugelhupf zu backen..... der Sonntags-Besuch kann kommen.

400 g Rhabarber
2 EL Zucker
300 g Mehl
200 g Stärke
250 g Sahne
5 Eier
180 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker oder 1 EL selbst hergestellter Vanillezucker
150 g Zitronen-Joghurt
1 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
1/4 Teelöffel Zitronensäure

Zuerst 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform ausfetten und leicht mit Mehl ausstreuen, überschüssiges Mehl ausklopfen.

Den Rhabarber putzen, klein schneiden und mit zwei Esslöffel Zucker bestreut 10-15 Minuten ziehen lassen.

Nun die Eier zusammen mit dem Zucker, Vanillezucker und Salz mit dem Schneebesen des Handrührgerätes schaumig schlagen. Die Sahne hinzufügen, dann den Joghurt unterheben.

Das Backpulver zusammen mit dem Mehl in eine große Schüssel sieben. Langsam unter die Buttermasse heben.

Zum Schluss den Rhabarber abtropfen lassen, mit etwas Mehl bestreuen und unter den Teig heben.

Den Teig in die Form füllen und 60-70 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.
Den Kuchen noch 5 Minuten in der Form, dann auf einen Kuchenrost komplett auskühlen lassen vom servieren mit Puderzucker bestreuen.


Der Kuchen wirkte im erstem Moment mal so gar nicht gelungen, aber er ist herrlich fruchtig klitschig mit leichter Zitronennote... guten Appetit!




Sonntag, 14. Mai 2017

Heidelbeer-Sahne-Kuchen in Herzform

Heute ist Muttertag. Von meinen Kindern habe ich einen wunderschönes Blumenstrauß und ein noch viel schöneres selbstgemachte Bild bekommen....außerdem durfte ich bis acht Uhr schlafen, ein Traum!
Für meine Mama möchte ich auch etwas selber machen, natürlich wird mit Hilfe der Enkelkinder gebacken: einen locker luftig leichten Heidelbeer-Sahne-Kuchen in Herzform.
Und was soll ich sagen? Noch leicht warm wurde er ratz-Fatzke aufgefuttert!




Für eine 24 cm Springform oder Herzform
3 große Eier
180 g Zucker
200 g Sahne
1 Packung Vanillezucker oder selbst hergestellten Vanillezucker
300 g Mehl
1 1/2 Teelöffel Backpulver
200 g Blau-/Heidelbeeren
5-6 Tl Marmelade (bevorzugt Blaubeere ;-) )




Zuerst die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker zusammen aufschlagen, dabei jedes Ei mindestens 30 Sekunden verrühren.

Die Sahne dazufügen und so lange miteinander verrühren, bis die Masse leichte Bläschen schlägt. Vorsicht, Sahne nicht steif schlagen ;-)

Wer mag kann noch ein bisschen lila Farbe darunter mischen, das passt besonders gut zu den Heidelbeeren.

Mehl und Backpulver mit einander vermengen und in die Sahnemasse sieben, nun zügig unterheben.
Den Teig in eine Springform 26 cm Durchmesser oder in eine Herz Springform füllen.

Die Marmelade teelöffelweise auf dem Kuchen geben und mit einem Zahnstocher ein wenig unter den Teig geben. Nun die Heidelbeeren waschen und auf den Kuchen verteilen.


Den Kuchen im vorgeheizten Ofen 35 Minuten lang backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Kuchen noch fünf Minuten auf einem Rost auskühlen lassen und aus der Form lösen. Ein bisschen warm schmeckte er uns am Besten.

Mama, du bist die beste Mama, die man sich wünschen kann!!! Für mich und deine Enkelkinder :-*
Ich wünsche allen Mama's und auch Kindern einen schönen und hoffentlich sonnigen Muttertag!










Dienstag, 2. Mai 2017

Maracuja-Torte


Ein neuer Auftrag: Für eine Babyparty sollte ich eine fruchtige Torte backen, nicht zu süß, wenn es geht.
Ich entschied mich für eine Maracuja-Torte, ich finde die Frucht ja selber extrem lecker!
Wie ich die Torte dekoriere, hat meine Freundin mir überlassen, nur ein wenig rosa wäre schon passend ;-)
...dieser kleine Teddybär mit Schnuller und Decke ist es also geworden.
Ich hoffe, dass dieser Kleine Kerl die Torte nicht all zu lange bewacht hat und sie geschmeckt hat!






Für den Teig (26cm Springform)
6 Eier (getrennt)
80 g Maracujasaft
200 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
240 g Mehl
1 TL Backpulver

Für die Füllung
1 Packung Vanille Puddingpulver
1 Liter Maracujasaft
6 Blatt Gelatine
300 g Quark
150 g Frischkäse
150 g Zucker
400 ml Sahne
2 Pck. klarer Tortenguss

Für die Ganache
200 g Sahne
400g Zartbitterschokolade
1 El Whiskey (dieser kann natürlich einfach weggelassen werden!)

Fondant in weiß, grau und rosa
TCM
Zuckerkleber

Die Ganache (den Whiskey einfach mit zur Sahne geben) sollte schon am Vortag hergestellt werden. Diese braucht ihr zum einstreichen der Torte um diese für den Fondant vorzubereiten. Der EL Wiskey gibt der Ganache einen wenig mehr Aroma, kann natürlich aber auch einfach weggelassen werden.

Für den Biskuit den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, den Rand nicht einfetten, da der Biskuit sonst nicht gleichmäßig hoch geht.

Eier trennen, Eiweiß ca. 2 Minuten lang kräftig zu Eischnee aufschlagen. Saft hinzufügen, Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen und weiter schlagen. Nun das Eigelb hinzufügen.
Mehl und Backpulver über die Eimasse sieben und rasch unterheben.

Teig in die Springform füllen und 40 Min. backen. Stäbchenprobe nicht vergessen. Biskuit noch 5 Min in der Form lassen, dann mit einem spitzen Messer vom Tortenring lösen und auf einem Kuchenrost gute zwei bis drei Stunden auskühlen lassen. Ausgekühlten Boden zweimal waagerecht durchschneiden.

Das Puddingepulver mit einem halben Liter Maracujasaft nach Packungsanleitung jedoch ohne Zucker kochen und anschließend abkühlen lassen.
3 Esslöffel Saft abmessen und zur Seite stellen.

Während dessen den unteren und den mittleren Boden mit zwei Tortenringen umstellen. Den Tortenguss mit dem restlichen Maracujasaft nach Packung Anleitungen aber wieder ohne Zucker zubereiten, kurz abkühlen lassen, und je die Hälfte auf einen Tortenboden gießen. Wenn nur ein Tortenring vorhanden ist, kann man diesen Vorgang eben nacheinander mit je einer Packung Tortenguss und knapp 1/4 Liter Saft anrühren.

Nun den Quark mit dem Frischkäse, 150 g Zucker und 2-3 Esslöffel Maracujasaft glatt rühren. Den kalten Pudding löffelweise unter die Creme heben. Die Gelatine 5 Minuten im kalten Wasser einweichen, dann auflösen (ich mache das immer mit ganz geringer Wattzahl in der Mikrowelle), zwei Esslöffel der Creme in Gelantine rühren und dann die Gelatine in die gesamte Creme einrühren. Sobald die Creme zu gelieren beginnt die Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Eine Hälfte der Creme auf dem unteren Boden verteilen (der Tortenring ist natürlich noch um den Boden ;-) ) mittleren Boden draufsetzen und restliche Creme drauf verteilen.

Nun darf die Torte erstmal vier, fünf Stunden kühl stehen bevor die Ganache aufgetragen wird. Hier hat jeder so seinen persönlichen Trick, wie ich aus unzähligen Beiträgen im Internet feststellen konnte. Ich erwärme meine Ganache immer ganz kurz, so dass es eine Nutella ähnliche Konsistenz hat und trage die Schokolade dann zügig mit einer Kuchenpalette auf.
Dieser Vorgang muss wiederholt werden, nachdem die erste Schicht komplett getrocknet ist. Dazwischen können gut und gern 2-3 Stunden (oder über Nacht) vergehen.

Erst wenn die Ganache wirklich komplett trocken ist kann der Fondant dünn ausgerollt über die Torte gelegt werden.
Den kleinen Bären habe ich schon ein paar Tage vorher begonnen herzustellen. Dieser gesellte sich kurz vor Verzehr oben auf die Torte um sie noch einmal kurz zu beschützen....was aber nicht gelang ;-)









Montag, 30. Mai 2016

Quietsch-grüne Apfeltorte

Nach ziemlich langer Zeit trafen wir uns endlich mal wieder zu einem gemütlichen Mami-nachmittags-sabbel-lass-die-Kinder-spielen-Treff. Ach wie hab ich das vermisst! Ein gutes Jahr lang haben wir uns "alle" gut einmal die Woche getroffen und ausgetauscht.

Die Kinder sind nun alle mobil und wir haben durch Arbeit und co. viel zu tun...um so mehr habe ich diesen Nachmittag genossen!

Und dabei eine quietsch-grüne Apfeltorte :-)

Zum ersten Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Für den Teig Butter und Zucker in einer Schüssel mit dem Schneebesen des Handrührgeräts geschmeidig rühren.
Eier nach und nach unterrühren (jedes Ei etwa eine halbe Minute). Mehl und Backpulver zusammen sieben und unter den Teig heben. Den Teig nun in eine Springform geben, glatt streichen und 20  Minuten im vorgeheizten Back Ofen backen. Stäbchenprobe zum Schluss nicht vergessen.
 Den Tortenboden aus der Form lösen und komplett erkalten lassen.

Für die Füllung aus der Milch, Sahne und dem Puddingpulver einen Pudding nach Packungsanweisung zubereiten. Den Pudding nach dem Kochen 5 Minuten abkühlen lassen. Damit sich keine Haut bildet zwei bis dreimal umrühren. Den Tortenboden mit einem Tortenring umstellen und nun den noch leicht warmen Pudding auf dem Tortenboden verteilen. und in der Zwischenzeit kalt stellen.

Für den Belag die Äpfel heiß abspülen und schälen. Von den Apfelschalen circa 150 g abwiegen und beseitige legen. Die Äpfel vierteln und entkernen. Drei geviertelte Äpfel in etwa 1 cm dicke Spalten schneiden. Restliche Äpfel und Schale möglichst klein schneiden.

Apfelgelee mit Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Apfelspalten darin bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten dünsten. Spalten abtropfen lassen, den Saft dabei auffangen und 150 ml abmessen.  Apfelspalten auf dem erkalteten Pudding verteilen. Die Torte nun wieder in den Kühlschrank stellen.

Nun kommen wir zur quietsche-grüne Schicht.
Dazu die Apfelschalen, die Apfelstücke, den Zitronensaft, Apfelsaft und Zitronensäure im Mixer fein zerkleinern.
Die Gelatine in 4-6 El kaltem Wasser einweichen, dann ausdrücken und in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze unter rühren erwärmen (nicht kochen), bis sie völlig aufgelöst ist. Die aufgelöste Gelatine zuerst mit zwei El Apfelmasse verrühren, dann die Gelatine zur Apfelmasse rühren.

Zum Schluss die Apfelmasse auf den Spalten verteilen. Die Torte kommt ein letztes Mal für nun mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank.

Und dann zu einer leckeren Tasse Kaffee genießen ;-)





Dienstag, 15. März 2016

Quark-Öl-Marzipan-Pistazien-Kuchen

Puuuuh, was für ein Name für ein Rezept. Im Grunde genommen habe ich damit ja schon alles verraten....ach nee, Sahne und weiße Schokolade, Rosinen und n Schluck Amaretto fehlen noch.
Ja und wo ich schon dabei bin, verrate ich auch den Rest des Rezepts ;-)
Lecker und extrem einfach!

Für den Teig 20 cm Springform
150 g Mehl
1,5 TL Backpulver
2 El Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
75 g Magerquark
50 ml Milch
50 ml geschmacksneutrales Öl, z.B. Rapsöl

Für die Füllung
150 ml Sahne oder Sahneersatz
100 g Marzipan (ich hatte nur Marzipanglasur, daher wurde die Füllung etwas flüssig)
50g weiße Schokolade
25 g Pistazien
1-2 El Rosinen
1 El Amaretto oder ein zwei Tropfen Bittermandelöl

Zuerst den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Zuerst die Füllung herstellen, damit diese ein wenig abkühlen kann. Hierzu die Sahne auf ganz schwacher Hitze erwärmen, das Marzipan etwas klein drücken und zur Sahne geben, ebenso die Schokolade grob hacken und auch zur Sahne geben.
Nun muss ich alles miteinander verbinden. Dies dauert ungefähr 5 Minuten.
Zum Schluss noch die Pistazien die Rosinen und den Amaretto mit zur Sahne geben und verrühren.

Den Boden  Der Springform mit Backpapier auslegen, die Seiten leicht einfetten.
Für den Teig das Mehl mit dem Backpulver in einer großen Schüssel miteinander vermischen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und mit dem Knethaken des Handrührgeräts ordentlich vertreten. Möglichst zügig arbeiten, da der Teig sonst klebrig wird.

Den Teig rasch zu einem großen Kreis auf bemehlter Fläche ausrollen. Er sollte größer als die Springform sein, damit der Teig, wenn er nun in die Springform gelegt wird an den Seiten hochsteht.
Die cremige Füllung direkt auf den Teig geben und  im vorgeheizten Backofen 30 Minuten lang backen.












Dienstag, 8. März 2016

Oreo-Frischkäsetorte mit roter Grütze

Ich hatte Geburtstag! Das schönste Geschenk machte mir meine Tochter: sie hat mir einen Kuchen gebacken. Ich war so gespannt was da wohl auf meinem Geburtstagstisch stehen wird.
Vor eine paar Tagen schon schnappte sie sich das Backbuch mit den Klassikern und stöberte darin. Nun war sie einen Tag vor meinem Geburtstag vormittags bei meiner Mutter, damit ich auch nichts vorher heraus komme.
Ich werde das Rezept auf jeden Fall nach liefern ;-)
Nun habe ich die Spannung am Vorabend nicht mehr ausgehalten und auch noch eine Kleinigkeit für die Kaffeetafel vorbereitet: Dunkle Oreo-Frischkäsetorte mit roter Grütze, jammi!

Für eine 20cm Springform
120 g dunkle Oreo Kekse
plus 2 extra Oreo Kekse
30g Halbfettmagarine (ja,richtig gelesen Halbfett reicht völlig aus)
280g Frischkäse mit Joghurt (16% Fett)
120g Quark
60g Zucker
1El O-Saft
3Blatt Gelatine
150g Schlagsahne (Ich habe Rama Cremefine benutzt)
150g rote Grütze
70g frische Beeren (Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren ganz nach Belieben)
1 Blatt Gelatine

Zuerst die Kekse voneinander trennen und in die dunkle Creme in eine Schüssel geben, die restlichen Kekse in einem Frischhaltebeutel ganz kleinen drücken. Die Margarine schmelzen und zu den Keksbröseln fügen. Gut mit einander vermischen.
Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, Tortenring drum stellen. Die Kekskrümel auf dem Boden verteilen und fest andrücken.

Die Beeren waschen, klein schneiden und mit der Grütze verrühren.
Die Gelatine in kaltem Wasser 5 Minuten einweichen, dann ausdrücken und in einem kleinen Topf  oder in der Mikrowelle bei geringer Hitze auflösen.
Nun erst zwei,drei Löffel rote Grütze unter die Gelatine, dann die Gelatinemasse unter die Grütze rühren. Alles auf dem Keksboden verteilen.

Nun kommt als letzter Schritt die Frischkäsecreme.
Die Oreo-Füllung, den Frischkäse, Quark, Zucker und O-Saft zusammen rühren.
Die letzten beiden Kekse zerbröseln und unter die Käsecreme rühren.
Auch hier die Gelatine zuerst in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle bei geringer Hitze auflösen.
Nun erst zwei,drei Löffel Creme runter die Gelatine, dann die Gelatinemasse unter die Creme rühren.
Wenn die Creme zu gelieren beginnt die Sahne steif schlagen und unter die Creme heben.
Die leckere Creme auf die rote Grütze streichen.
Torte mindestens zwei Stunden kalt stellen.






Dienstag, 16. Februar 2016

Hochzeitstorte Nummer zwei

Aus gegebenem Anlass möchte ich heute nochmal ein paar Fotos meiner zweiten Hochzeitstorte zeigen.

Nach einer kurzen Besprechung mit 'der Auftraggeberin' ;-) stand eigentlich sehr schnell fest, wie die Torte aussehen und was der Inhalt sein sollte.











Ich habe mir kurz vor Beginn meiner Arbeit ein Foto vom Hochzeitsstrauss der Braut zeigen lassen und dann ran ans Werk....


Es hat irre viel Spaß gemacht und ich habe mich sehr über das Ergebnis und noch mehr über die Freude des Hochzeitspaares gefreut! Vielen Dank für euer Vertrauen!


Unter dem Fondant steckt ein Schoko-Brownie-Kuchen, eine Käse-Sahne-Torte und eine fruchtige Himbeer-Quark-Torte. Zur Freude meiner Kinder blieb zumindest von den beiden Torten immer noch ein wenig Creme über. Und da meine beiden schärfsten Kritiker diese schonmal als gut befanden, war die größte Gefahr gebannt! :-)


Mein Stresspegel stieg trotz meines super geplanten Zeitplans einen Tag vor und am Tag der Hochzeit auf ein unermessliches an. Ich war so nervös...hoffentlich geht nichts schief! Manno man, was soll ich nur machen, wenn sie nichts wird, die Torten nicht schmecken?!


Nach dem die Torte abgeholt worden war, hab ich mir erstmal eine Tasse Kaffee gekocht und bin erschöpft von der Anspannung in der Küche sitzen geblieben...
Oh weh, wenn ich beim Torte backen zu einer Hochzeit schon so aufgeregt bin, was wäre wohl, wenn ich jemals heiraten würde?! ;-)



Sonntag, 1. November 2015

Pumpkin Pie

Kürbispüree die Zweite :-) ich wollte schon immer mal einen Pumpkin-Pie backen. Mir als Kürbis-Fan muss der doch schmecken. Das Rezept habe ich von der Seite usa-kulinarisch.de. Ich dachte mir, wenn schon Pumpkin-Pie, dann auch nach einem Original amerikanischen Rezept.


Und da ich vor ein paar Tagen Kürbispüree für Kürbiskekse gebraucht habe, schließt sich dieser Kuchen wunderbar bei der Zutatenauswahl an. Nur zwei drei Kleinigkeiten habe ich abgewandelt (weniger Sahne, dafür Joghurt und Zuckerrübensirup hatte ich leider auch keinen, dafür Ahronsirup)..
Ich gebe ehrlich zu, mein Geschmack war es nicht. Aber meine Eltern und mein Mann fanden ihn super! Dann hat es sich doch gelohnt!

Für den Mürbeteig (26er Form)
250 g Mehl
1/2 TL Backpulver 
75 g Zucker 
1 Ei 
125 g Butter 
1-2 El Mineralwasser 
Für die Füllung
350g Kürbis(-Püree)
120 g brauner Zucker
1/2 TL Muskat 
1/4 TL gemahlene Nelken
1 TL Zimt 
3 El Ahornsirup 
3 Eier 
100 ml Schlagsahne 
100 g Joghurt

Für das Kürbispüree 350 g Kürbis (ich habe Hokkaido genommen, die Schale kann bei diesem ja praktischer Weise mit verwendet werden) mit etwas Wasser weich 20-25 Minuten dünsten und pürieren. Das Püree auskühlen lassen.

Mehl und Backpulver in einer großen Schüssel mischen.
Zucker, das Ei und die Butter dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem Teig verkneten, ggf. das Mineralwasser dazugeben.
Den Teig in Folie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Anschließend den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Pie- oder Springform mit dem Mürbeteig auskleiden.

Kürbispüree, Sirup, Zucker und die restlichen Gewürze miteinander verrühren. Nun die Eier nach und nach unterrühren. Zum Schluß Sahne und Joghurt hinzufügen bis es eine cremige Masse ist.

Auf den Mürbeteig geben und im vorgeheizten Backofen 45 Minuten backen.



Donnerstag, 24. September 2015

Flammkuchen mit Lauch und Wallnüssen

Vor ein paar Tagen war der kalendarische Herbstanfang.
Draußen fängt das Laub an sich zu verfärben, die ersten Herbst-Basare, Zwiebelmärkte und Dresche-Feste werden gefeiert. Und überall diese leckeren Flammkuchen mit Federweißer.

Der Klassiker ist ja der Flammkuchen Elsässer Art, aber ich habe ein Rezept gesehen und wollte dieses unbedingt sofort ausprobieren:
Flammkuchen mit Lauch und Wallnüssen.








Für den Teig
2 El Öl
125 ml Wasser
250 g Mehl
1 Prise Salz

Für den Belag
1/2 Stange Lauch
3-4 El Wallnüsse
1 Knoblauchzehe
100 g Schmand
100 g saure Sahne
150 g Sahne
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Für den Teig einfach das Öl, Wasser, Salz und Mehl miteinander mit den Knethaken des Handrührgerätes verkneten.
Ein Backblech mit Öl einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den Teig ganz dünn ausrollen und auf das Backblech legen, nun beiseite stellen und den Belag vorbereiten.

Hierfür die Lauchstangen waschen und halbieren, dann in feine Ringe schneiden.
Walnüsse klein hacken. Knoblauchzehen abziehen und am besten mit einer Knoblauchpresse zerkleinern.

Schmand, saure Sahne und Sahne glattrühren und Lauch, Nüsse sowie den Knoblauch untermischen.
Die Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Masse auf dem Teig verteilen und im vorgeheizten Backofen 30 Minuten backen.

Dazu ein leicht gekühltes Glas Federweißer oder Riesling, ich wünsche guten Appetit!

Dienstag, 15. September 2015

Meine erste Hochzeitstorten

Als mir meine Freundin in geselliger Runde erzählte, dass sie heiraten würde entsprang irgendwo hinten in meinem Kopf ein hoffnungsvoller Gedanke. Vielleicht, ja ganz ganz vielleicht darf ich ja ihre ....ach nee, lieber nicht! Das ist doch ne Nummer zu groß für mich und viel zu viel Druck! Was ist, wenn etwas schief geht?! Aber andererseits...ach ich würde so gerne...hmmmm!
Und dann kam die Frage: "Kathrin, würdest du?!" Und mit absoluter Freude war meine Antwort sofort: "JA, ich will!!!" Meine erste Hochzeitstorte ;-)

Heller Biskuit-Boden mit Himbeer-Quark-Sahne mit dunkler Ganache, fruchtige "Solero"-Buttermilch-Torte mit weißer Ganache und für den Herren ein dunkler Bierkuchen mit Schokoladen-Mousse.






Den Fondant habe ich in weiß, hellem rosa und etwas kräftigerem rosa eingefärbt. Da es nicht zu kitschig werden sollte, sind die kleinen Schmetterlinge in den selben Fondant-Tönen mit einem Hauch Silber bestäubt.

Auf das Ergebnis bin ich dann doch mächtig stolz gewesen und ich freue mich sehr an diesem Tag auf meine Art und Weise Anteil gehabt zu haben.


                              Alles Liebe, viel Glück für eure Zukunft und euren gemeinsamen Weg!