Montag, 9. Juni 2014

Beeren-Joghurt-Gugl

Endlich! Ach ich freu mich so! Ich bin nun auch endlich stolze Besitzerin von diesen zauberhaften Mini-Gugl-Förmchen. Seit Monaten sage ich immer mal wieder "Schatz, die hätt' ich ja auch gern!" ...leider geschah nichts ;-) Als ich letzte Woche an einem Buchladen vorbei ging und mal wieder das Set von GU sah, hab ich sie mir spontan selber geschenkt.

Und diese 6 kleinen Mini-Gugl sind das erste Rezept, dass ich ausprobieren möchte:
Beeren-Joghurt-Gugl.


100 g Beeren (ich habe eine tiefgekühlte Beerenmischung genommen und 15 Minuten antauen lassen)
1 TL Zitronenschale
1/4 Vanilleschote
60 g Butter
60 g Zucker
1 Prise Salz
1 Tonkabohne
1 Ei
50 g Sahnejoghurt (ich habe Naturjoghurt mit 3,8% Fettgehalt genommen)
110 g Mehl
1 TL Backpulver

Für die Deko:
100 g weiße Kuvertüre
100 g Sahne
6 Heidelbeeren
6 Pfefferminzblätter



Den Backofen auf 200 Grad ober- und Unterhitze vorheizen. Die Förmchen einfetten und mit Mehl ausstäuben. Von der Beerenmischung habe ich 6 Heidelbeeren für die Deko zur Seite gelegt.
Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit einem spitzen Messer herauskratzen. (Die ausgekratzte Schote kann man wunderbar zur Herstellung von selbst hergestelltem Vanillezucker verwenden.)

Die Butter zerlassen, dazu stelle ich sie für 15 Sekunden in die Mikrowelle und dann mit der Zitronenschale, Vanillemark, Zucker und 1 Prise Salz in eine Schüssel geben. 1 Prise Tonakabohne auf der Musaktreibe dazureiben und alles schaumig schlagen. Das Ei und den Joghurt unterrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen, auf den Teig sieben und unterheben. Nun die Beeren hinzufügen und diese ebenfalls mit einem Teigschaber schnell unterheben. Nicht zu lange rühren, da die Beeren den Teig sonst einfärben.
Die Förmchen füllen und im Ofen ca. 15-20 Min. backen. Jeder Ofen ist bekanntlich anders, daher reichten bei mir bereits 15 Min. Stäbchenprobe nicht vergessen.
Die gebackenen Küchlein noch 10 Minuten in der Form stehen lassen, dann aus der Form holen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Kuvertüre (ggf. klein hacken und) schmelzen. Ich habe sie hierzu in einen kleinen Gefrierbeutel getan und nach Shia's Methode in der Mikrowelle geschmolzen. Es ist meiner Meinung nach die einfachste und sicherste Methode :-)
Eine winzige Spitze vom Gefrierbeutel abschneiden und feine Streifen über die Guglhupfe ziehen.
Nun die Sahne aufschlagen und je 1-2 TL in die Mitte des Gugls geben.
Zum Schluss noch jeden Guglhupf mit einem Minzblatt und einer Heidelbeere verzieren.


Samstag, 7. Juni 2014

Pfirsich-Softcake-Muffins

Muffins! Ich liebe Muffins! Die kleinen Küchlein haben es mir besonders angetan! Und diese hier sind meine absoluten Lieblings-Muffins...Pfirsich-Softcake-Muffins. Schön saftig süß!
Das Rezept habe ich aus Dr. Oetkers Kekskuchen Backbuch, nur eben mit Pfirsichen anstatt mit Kirschen.


 Man nehme:
300 g Softcake Orange
150 g Dosen-Pfirsich

100 g Butter
50 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
150 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
75 g Naturjoghurt 1,5 % Fettgehalt

150 ml Pfirsich-Saft
20 g Zucker

Zuerst den Backofen auf 180 Grad vorheizen. die Muffinform mit Papierförmchen auslegen und in jede Mulde einen Keks mit der Schokoladenseite nach oben hinein legen. 6 Kekse zur Seite legen, die werden später für die Deko gebraucht.
Dosen-Pfirsiche abtropfen lassen und den Saft dabei auffangen.

Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren.
Mehl, Backpulver und Natron mischen und unter den Teig rühren. Dann den Joghurt hinzufügen und ebenfalls unterrühren.
Pfirsiche und die restlichen Kekse klein schneiden. Beides zum Teig fügen und mit dem Teigschaber rasch unterheben.

Den Teig auf die Förmchen verteilen und bei 180 Grad für 20-30 Minuten Ober- und Unterhitze backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.
Nun die Muffins auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Um den Sirup für die Dekoration herzustellen muss der aufgefangene Saft mit dem Zucker in einem kleinen Topf zum kochen gebracht werden und dann gute 15 Minuten köcheln lassen, bis der Saft eindickt.

Die anfangs beiseite gelegten Kekse halbieren und jeden Muffen mit einer Hälfte belegen, nun mit ein wenig Sirup beträufeln und mit Puderzucker bestäuben. Lecker!!!





Mohntorte mit Heidelbeer- und Limettencreme

Dieses Törtchen ist einfach lecker! Ausgesucht habe ich sie mir, als meine Arbeitskollegin nach der Geburt unseres Sohnes uns besuchte.
Ich muss sagen, dass meine Arbeitskollegen immer meinen Backwahn ertragen mussten, bis ich in Mutterschutz ging. Und auch so einige wirre Abwandlungen von Rezepten und Experimente.
Diesmal sollte aber alles perfekt sein. Der Kuchen sollte nicht zu süß sein, eher erfrischend und so entschied ich mich für eine Mohntorte mit Heidelbeer- und Limettencreme.
Gefunden habe ich das Rezept auf dem wunderbare Blog von Nina.

Für den Teig:
3 Eier (Größe L)
100g Zucker
60 g Mehl
60 g Stärke
1/2 TL Backpuler
30 g gemahlenen Mohn

Für den Mohn-Biskuit die Eier trennen. Eigelb zur Seite stellen, das Eiweiß mit 100 g Zucker steif schlagen.
Nun Mehl, Stärke und 1/2 TL Backpulver mischen und auf die Eimasse sieben. Gemahlenen Mohn hinzufügen und zügig mit einem Teigschaber unterheben. Nicht zu lange rühren, da der Teig sonst nicht so schön fluffig wird.

Den Teig in eine gefettete 18cm Springform geben, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.
Nach dem backen noch ein paar Minuten in der Form auskühlen lassen, den Rand der Springform lösen und den Biskuit völlig erkalten lassen.

Für die Heidelbeere-Creme:
200 g Heidelbeeren
1 Spritzer Zirtonensaft
40 g Zucker
20 g Stärke
70 g Quark
1-2 EL Puderzucker
150 g Schlagsahne
1 Pck. Sahnesteif

Die Heidelbeeren mit dem Pürierstab so fein wie möglich pürieren und einen Spritzer Zitrone hinzufügen.
Zucker und Stärke mit 3-4 EL kaltem Wasser anrühren.
Die pürierten Heidebeeren in einem kleinen Topf aufkochen, von der Platte nehmen und mit dem Schneebesen die angerührte Stärke einrühren. Den Heidelbeere-Pudding noch einmal kurz aufkochen, dann vom Herd nehmen und schnell mit einer Schicht Frischhaltefolie bedecken, damit sich keine Haut bilden kann.

Wenn der Heidelbeere-Pudding komplett durchgefühlt diesen mit 70 g Quark (ich mische 20% Fettgehalt und Magerquark zu gleichen Teilen) geschmeidig rühren. 
Wer es etwas süßer mag kann mit ein 1-2 EL gesiebten Puderzucker noch nach zuckern.
Sahne mit einem Päckchen Sahnesteif fest schlagen und vorsichtig mit einem Löffel oder Teigschaber unterheben. Die Creme wieder im Kühlschrank zwischenlagern.

Für die Limetten-Creme:
75 g Limetten-Gelee (alternativ Zitronen-Gelee)
2 - 3 EL Puderzucker
180 g Quark
150 g Schlagsahne
1 Päckchen Sahnefest

Limetten-Gelee durch ein Sieb streichen. Das Gelee mit 2-3 EL Puderzucker und 180 g Quark (ich habe auch hier Quark mit 20 % Fettgehalt und Magerquark genommen).
Die Sahne mit einem Päckchen Sahnesteif fest schlagen und vorsichtig mit einem Löffel oder Teigschaber unter die Quarkmasse heben.
Auch diese Creme im Kühlschrank lagern, bis zur endgültigen Verwendung.

Nun den Biskuit zwei mal quer durchschneiden. Den untersten Boden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umstellen. Etwa 2/3 der Heidelbeer-Creme auf den Boden geben und den zweiten Biskuit-Boden leicht andrücken.

Von der Limetten-Creme einige Löffel beiseite stellen, den Rest auf dem Biskuit verteilen und glattstreichen.
Nun die Torte mindestens zwei Stunden im Kühlschrank aufbewahren.

Den Tortenring vorsichtig entfernen, vorher mit einem scharfen Messer dicht am Rand entlangfahren.
Die Torte nun noch von außen mit der Heidelbeer-Creme bestreichen. Auf den Rand einige Löffel mit Limetten-Creme geben und mit einem Messer über die Heidelbeere-Creme verteilen und miteinander "marmorieren".





Mittwoch, 4. Juni 2014

Erdbeer-Joghurt-Terrine

Letztes Wochenende war eine Freundin mit ihrer Familie zu Besuch. Einen Tag vorher schrieb mir ihr Mann, dass sie sich einen Kuchen mit Erdbeeren und Yogurette wünscht ....und da sie nun mal meine beste Freundin ist, wollte ich diesem Wunsch nachkommen.
Ich habe beim zu Bett gehen noch eine Weile gegrübelt und dies ist dabei raus gekommen: Erdbeer-Joghurt-Terrine 


Für den Rührteig:
100 g Margarine
90 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
3 Eier
1 Prise Salz
3 EL Rum
200 g Mehl
2 EL Back-Kakao
1 TL Backpulver
2-3 EL Milch

Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Margarine, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eier nach und nach unterrühren, Salz und Rum ebenfalls. Nun Mehl, Backpulver und Back-Kakao mischen und zum Teig sieben. Je nach Konsistenz des Teiges noch 2-3 EL Milch hinzufügen. Der Teig sollte nicht zu zäh vom Löffel laufen.

Eine 25er Kastenform einfetten und den Teig einfüllen. 45-50 Min backen, Stäbchenprobe nicht vergessen. Der Kuchen sollte nach dem Backen noch zehn Minuten in der Kastenform belassen werden, bevor er auf einem Kuchenrost völlig auskühlt.

Währen des Backens kann die Creme hergestellt werden:
200 g Joghurt 1,5%
1 Pck. Gelatinefix
200 g Erdbeeren
1 Pck. Yogurette (8 Riegel)
100 ml Sahne
1 Pck. Sahnesteif
200 g dunkle Kuvertüre

Die Gelatine nach Packungsanleitung vorbereiten. Den Joghurt erwärmen (nicht kochen) und zuerst ein wenig warmen Joghurt zur gequollenen Gelatine, dann das Gelatine-Gemisch zum Joghurt. Diesen nun für gut 30 Minuten mit Frischhaltefolie bedeckt in den Kühlschrank stellen.
Erdbeeren putzen und klein schneiden, ebenso die Schokoriegel klein schneiden.
Sahne mit dem Sahnesteif  fest schlagen.
Nun die Erdbeeren, die Yogurette und die Sahne zum Joghurt fügen und rasch unterrühren. Wer es gerne süßer mag,  sollte noch ein bis zwei EL Puderzucker untersieben. Creme wieder in den Kühlschrank stellen.

Der ausgekühlte Kuchen muss in zwei Teile geschnitten und mit einem Esslöffel vorsichtig ausgehöhlt werden.




Mit einem großen Löffel oder einer Palette die Creme in die "leeren" Kuchenteile füllen und den gefüllten Kuchen wieder zusammenfügen.
Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit großzügig bestreichen. Zuerst die Seiten, die restliche Kuvertüre über den Kuchen gießen und mit einem kleinen Löffel das Yoguretten ähnliche Muster gestalten. Mindestens 1 Stunde erkalten lassen, dann gern nochmal 1-2 Stunden in den Kühlschrank, denn die Creme schmeckt gut gekühlt am besten.