Donnerstag, 4. Dezember 2014

Mandarinen-Cake-Pops...die Schnellen

Heute, genau gesagt in einer halben Stunde bekomme ich Besuch. Zuerst dachte ich mir 'ach, die Kekse reichen'. Aber nun kribbelte es doch in den Fingern. So entschloss ich mich für eine sehr praktische Resteverwertung! Mandarinen-Cake-Pops









230 g Rührkuchenteig (da bei meiner Bäckerei immer etwas schief geht oder Reste übrig bleiben, habe ich immer Massen an gebackenen Kuchen im Gefrierschrank)
50 g Butter
Abgeriebene Schale einer (Bio-) Mandarine und ca. 1Tl Saft
1 EL gesiebter Puderzucker



100 g weiße Kuvertüre

Den Kuchen so fein bröseln wie möglich, um so feiner er ist umso weniger Knubbel haben die Cake-Pops später.

Butter zusammen mit dem Puderzucker, der Mandarinenschale und den Saft vermischen und zu den Kuchenbröseln geben.

Kleine Kugeln formen. Seit einiger Zeit versuche ich mich dran zu halten, dass die Kugeln alle so um die 15-20 Gramm haben, dann ist es eine angenehme Größe zum Essen und sie lassen sich wenn sie aufgespießt werden besser mit Kuvertüre überziehen und rutschen nicht vom Stäbchen.

Die Kugeln 10 Minuten in den Gefrierschrank (da ist ja jetzt wieder Platz :-) ).

Kuvertüre in einen Gefrierbeutel geben und in der Mikrowelle bei 350 Watt eine Minute schmelzen. Sollte die Kuvertüre noch nicht ganz weich sein eine Minute warten und nochmals eine Minute schmelzen.

Cake-Pops aus dem Gefrierschrank und mit der Kuvertüre nach Belieben verzieren.
Fertig! Bis gleich Mädels....

Über Anregungen und Kommentare freue ich mich immer!

Montag, 1. Dezember 2014

Lachsrolle mit Spinat

Mein Papa hatte vor ein paar Tagen Geburtstag. Ich habe zum Frühstück diesmal etwas herzhaftes beigesteuert.
Bevor nun jemand glaub, ich lasse mir das Backen zum Nachmittagskaffe ausreden, dem sage ich: natürlich nicht! Aber da wünschte er sich den Hefezopf, den ich vor einiger Zeit schon einmal gebacken habe.
Ich habe mich schnell für eine Lachsrolle mit Spinat entschieden.
Dies super einfache Rezept kann man hervorragend auch schon einen Tag zuvor vorbereiten und kommt einfach immer gut an.
Sie ist aber auch verdammt lecker!
Auf Wunsch meiner Lieblingstante hier das Rezept und viele liebe Grüße nach Kiel :-)

2 Eier
200 g Spinat
100 g Mehl
200 g Gouda oder einen anderen Käse
200 g Frischkäse (ich habe Philadelphia Balance genommen)
1 Bund Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Dill)
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
1 Prise Muskat

Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Den Spinat auftauen lassen und leicht ausdrücken.
Gouda (oder Emmentaler oder oder oder ...) grob reiben.

Die Eier mit dem Mehl, Spinat, geriebenen Käse und den Gewürzen mit dem Schneebesen des Handrührgerätes vermengen.

Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech ausbreiten und im vorgeheizten Backofen bei Ober- und Unterhitze 20 Minuten backen.
Nach dem Backen den die Teigplatte auf ein neues Backpapier stürzen und "altes" Backpapier abziehen. Die Teigplatte muss nun komplett auskühlen.

In der Zwischenzeit können die gemischten Kräuter klein geschnitten werden und mit dem Frischkäse und einer kleinen Prise Salz vermengt werden (wenn's ganz eilig gehen soll, eignet sich auch natürlich auch fertiger Frischkäse mit Kräutern). Frischkäsecreme nun auf die fest gewordene Platte verstreichen und den Räucherlachs gleichmäßig verteilen.

Jetzt alles vorsichtig zu einer festen Rolle zusammen rollen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 5 Stunden, besser ist über Nacht, in den Kühlschrank legen.

Die Rolle in 1-1,5 cm dicke Scheiben schneiden und kalt servieren. Wenn's nicht gerade zum brunchen gedacht ist, schmeckt mir persönlich hier ein einfacher Salat am besten zu.
Guten Appetit!

Und über Kommentare, Anregungen und sonstige Botschaften freue ich mich immer!

Mittwoch, 26. November 2014

Pinata-Schoko-Kuchen

Der Geburtstag meiner Tochter nahte mit riesigen Schritten. Und zu diesem Anlass habe ich ziemlich lange überlegt, was ich machen könnte. 


Ein besonders schöner Kuchen musste her. Einen, der sie und Ihre Geburtstagsgäste überrascht. Und was kann es da besseres geben, als einen Pinata-Schokoladen-Kuchen?!
Und wie die Augen leuchteten, als ich den Kuchen anschnitt: "Da sind ja Süßigkeiten drin!?!"
Das war einfach schön!


Für eine 26er Springfom
225 g gemahlene Haselnüsse
420 g Puderzucker
120 g Backkakao
480 g Mehl
1 Pck. Backpulver
4 Eier Größe L
150 g geschmacksneutrales Öl
450 ml Kakao (ich habe 4 gehäufte EL gesüßtes Kakao-Pulver genommen)


Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen, Backform mit Backpapier auslegen und den Rand der Form einfetten.


Die Haselnüsse, Puderzucker und Backkakao in einer großen Schüssel mit einander vermengen. 
Mehl und Backpulver hinzu sieben und untermischen.

Nun nach und nach die Eier mit den Schneebesen des Handrührgerätes unterrühren. Zum Schluß noch das Öl und den fertigen Kakao unterrühren.

Der Kuchen ist ruck zuck angemischt. Nun noch 55-60 Min im vorgeheizten Ofen backen. Stäbchenprobe nicht vergessen. Nach den Backen noch 5 Min in der Form belassen.

Nachdem der Kuchen komplett ausgekühlt ist, kann man mit dem aushöhlen beginnen. 
Hierzu erstmal einen "Deckel" vom Kuchen abschneiden und zur Seite legen. 
Nun die Kuchenmasse mit einem Löffel herauskratzen und in einer Schüssel aufheben. Der Rand sollte mit ca. 2-3 cm stehen bleiben.

Der Kuchen kann mit allem was das Herz begehrt gefüllt werden. Bei mir waren es Smarties, Mentos, Goldtaler und Gummischlangen. Hauptsache bunt :-)




Den Deckel wieder drauf. Risse oder Lücken ggf. mit den ausgekratzten Kuchenresten verschließen. 





Ich habe den Kuchen nun noch mit Duplos von außen verziert. Diese einfach mittig durchschneiden und mit ein wenig erwärmter Kuvertüre ankleben. 

Den Kuchen mit der übrigen Kuvertüre besprenkeln und mit blauem Dekozucker o. ä. bestreuen.


Noch eine farbige Schleife drum und fertig war der Geburtstags-Kuchen.
Happy Birthday, Engel! 


Und über Kommentare und Anmerkungen freue ich mich immer sehr!









Freitag, 21. November 2014

Birnenküchlein

Beim Stöbern durch's Netz bin ich auf ein Rezept für eine Birnenkuchen gestoßen und wußte, den will ich backen...naja zumindest so ähnlich...ohne Wein....ohne Anis...dafür mit... Aber das wichtigste: im Glas! Wozu hab ich denn den Schrank voller alter Gläser, wenn nicht für so ein lecker Küchlein?! Birnenküchlein im Glas

 









Für die Birnen:
3 kleine Birnen
1/2 Vanilleschote
250 ml Wasser
100 g Glukosesirup 
5 EL Rum
1 TL Zimt
3 Nelken
1 Spritzer Zitronensaft

Backofen auf 160 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Birnen gründlich waschen und mit Hilfe eines Kerngehäuse-Ausstechers vom Boden her entkernen. 

Die Vanilleschote aufschneiden und das Vanillemark herauskratzen. Wasser, Sirup und Rum mit der Vanilleschote, Vanillemark, Zucker, Zimtstange, Nelken und Zitronensaft einmal aufkochen lassen. Nun die Birnen hineingeben und ca. 10 Minuten bei geringer Hitze ziehen lassen.

Für den Teig 
185 g  weiche Butter
115 g brauner Zucker
3 Eier
225 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Zimt
1/4 TL geriebene Muskatnuss
80 ml Milch

In der Zwischenzeit die Butter und Zucker schaumig rühren.
Die Eier nach und nach zugeben. Mehl mit Backpulver mischen und auf die Eimasse sieben. Zimt und Muskatnuss untermischen und mit der Milch unterrühren. Den Teig in die gefetteten Gläser füllen und jeweils eine Birne in die Mitte setzen. 

Im vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten backen und komplett auskühlen lassen.
Nun mit Puderzucker bestreuen und im Glas servieren.

Und über Kommentare und Anmerkungen freue ich mich immer sehr!