Sonntag, 14. Mai 2017

Heidelbeer-Sahne-Kuchen in Herzform

Heute ist Muttertag. Von meinen Kindern habe ich einen wunderschönes Blumenstrauß und ein noch viel schöneres selbstgemachte Bild bekommen....außerdem durfte ich bis acht Uhr schlafen, ein Traum!
Für meine Mama möchte ich auch etwas selber machen, natürlich wird mit Hilfe der Enkelkinder gebacken: einen locker luftig leichten Heidelbeer-Sahne-Kuchen in Herzform.
Und was soll ich sagen? Noch leicht warm wurde er ratz-Fatzke aufgefuttert!




Für eine 24 cm Springform oder Herzform
3 große Eier
180 g Zucker
200 g Sahne
1 Packung Vanillezucker oder selbst hergestellten Vanillezucker
300 g Mehl
1 1/2 Teelöffel Backpulver
200 g Blau-/Heidelbeeren
5-6 Tl Marmelade (bevorzugt Blaubeere ;-) )




Zuerst die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker zusammen aufschlagen, dabei jedes Ei mindestens 30 Sekunden verrühren.

Die Sahne dazufügen und so lange miteinander verrühren, bis die Masse leichte Bläschen schlägt. Vorsicht, Sahne nicht steif schlagen ;-)

Wer mag kann noch ein bisschen lila Farbe darunter mischen, das passt besonders gut zu den Heidelbeeren.

Mehl und Backpulver mit einander vermengen und in die Sahnemasse sieben, nun zügig unterheben.
Den Teig in eine Springform 26 cm Durchmesser oder in eine Herz Springform füllen.

Die Marmelade teelöffelweise auf dem Kuchen geben und mit einem Zahnstocher ein wenig unter den Teig geben. Nun die Heidelbeeren waschen und auf den Kuchen verteilen.


Den Kuchen im vorgeheizten Ofen 35 Minuten lang backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Kuchen noch fünf Minuten auf einem Rost auskühlen lassen und aus der Form lösen. Ein bisschen warm schmeckte er uns am Besten.

Mama, du bist die beste Mama, die man sich wünschen kann!!! Für mich und deine Enkelkinder :-*
Ich wünsche allen Mama's und auch Kindern einen schönen und hoffentlich sonnigen Muttertag!










Dienstag, 2. Mai 2017

Maracuja-Torte


Ein neuer Auftrag: Für eine Babyparty sollte ich eine fruchtige Torte backen, nicht zu süß, wenn es geht.
Ich entschied mich für eine Maracuja-Torte, ich finde die Frucht ja selber extrem lecker!
Wie ich die Torte dekoriere, hat meine Freundin mir überlassen, nur ein wenig rosa wäre schon passend ;-)
...dieser kleine Teddybär mit Schnuller und Decke ist es also geworden.
Ich hoffe, dass dieser Kleine Kerl die Torte nicht all zu lange bewacht hat und sie geschmeckt hat!






Für den Teig (26cm Springform)
6 Eier (getrennt)
80 g Maracujasaft
200 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
240 g Mehl
1 TL Backpulver

Für die Füllung
1 Packung Vanille Puddingpulver
1 Liter Maracujasaft
6 Blatt Gelatine
300 g Quark
150 g Frischkäse
150 g Zucker
400 ml Sahne
2 Pck. klarer Tortenguss

Für die Ganache
200 g Sahne
400g Zartbitterschokolade
1 El Whiskey (dieser kann natürlich einfach weggelassen werden!)

Fondant in weiß, grau und rosa
TCM
Zuckerkleber

Die Ganache (den Whiskey einfach mit zur Sahne geben) sollte schon am Vortag hergestellt werden. Diese braucht ihr zum einstreichen der Torte um diese für den Fondant vorzubereiten. Der EL Wiskey gibt der Ganache einen wenig mehr Aroma, kann natürlich aber auch einfach weggelassen werden.

Für den Biskuit den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, den Rand nicht einfetten, da der Biskuit sonst nicht gleichmäßig hoch geht.

Eier trennen, Eiweiß ca. 2 Minuten lang kräftig zu Eischnee aufschlagen. Saft hinzufügen, Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen und weiter schlagen. Nun das Eigelb hinzufügen.
Mehl und Backpulver über die Eimasse sieben und rasch unterheben.

Teig in die Springform füllen und 40 Min. backen. Stäbchenprobe nicht vergessen. Biskuit noch 5 Min in der Form lassen, dann mit einem spitzen Messer vom Tortenring lösen und auf einem Kuchenrost gute zwei bis drei Stunden auskühlen lassen. Ausgekühlten Boden zweimal waagerecht durchschneiden.

Das Puddingepulver mit einem halben Liter Maracujasaft nach Packungsanleitung jedoch ohne Zucker kochen und anschließend abkühlen lassen.
3 Esslöffel Saft abmessen und zur Seite stellen.

Während dessen den unteren und den mittleren Boden mit zwei Tortenringen umstellen. Den Tortenguss mit dem restlichen Maracujasaft nach Packung Anleitungen aber wieder ohne Zucker zubereiten, kurz abkühlen lassen, und je die Hälfte auf einen Tortenboden gießen. Wenn nur ein Tortenring vorhanden ist, kann man diesen Vorgang eben nacheinander mit je einer Packung Tortenguss und knapp 1/4 Liter Saft anrühren.

Nun den Quark mit dem Frischkäse, 150 g Zucker und 2-3 Esslöffel Maracujasaft glatt rühren. Den kalten Pudding löffelweise unter die Creme heben. Die Gelatine 5 Minuten im kalten Wasser einweichen, dann auflösen (ich mache das immer mit ganz geringer Wattzahl in der Mikrowelle), zwei Esslöffel der Creme in Gelantine rühren und dann die Gelatine in die gesamte Creme einrühren. Sobald die Creme zu gelieren beginnt die Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Eine Hälfte der Creme auf dem unteren Boden verteilen (der Tortenring ist natürlich noch um den Boden ;-) ) mittleren Boden draufsetzen und restliche Creme drauf verteilen.

Nun darf die Torte erstmal vier, fünf Stunden kühl stehen bevor die Ganache aufgetragen wird. Hier hat jeder so seinen persönlichen Trick, wie ich aus unzähligen Beiträgen im Internet feststellen konnte. Ich erwärme meine Ganache immer ganz kurz, so dass es eine Nutella ähnliche Konsistenz hat und trage die Schokolade dann zügig mit einer Kuchenpalette auf.
Dieser Vorgang muss wiederholt werden, nachdem die erste Schicht komplett getrocknet ist. Dazwischen können gut und gern 2-3 Stunden (oder über Nacht) vergehen.

Erst wenn die Ganache wirklich komplett trocken ist kann der Fondant dünn ausgerollt über die Torte gelegt werden.
Den kleinen Bären habe ich schon ein paar Tage vorher begonnen herzustellen. Dieser gesellte sich kurz vor Verzehr oben auf die Torte um sie noch einmal kurz zu beschützen....was aber nicht gelang ;-)









Donnerstag, 29. Dezember 2016

Nuss-Karamel-Ecken


Beim einkaufen traf ich eine Freundin. Da wir uns am nächsten Tag bei ihr treffen wollten und ich noch nicht so recht ne Idee hatte was ich backen möchte fragte ich sie, ob sie lieber schokoladig, nussig oder fruchtig sein sollte. Die Antwort kam promt: Schokoladig oder nussig... ich liebe sowas, denn warum sollte man nur eines von beiden wählen, wenn man doch auch beides haben kann?!
Somit entschied ich mich noch beim einkaufen für Nuss-Karamel-Ecken ....mit Schokolade ummantelt ;-)

Für den Teig für ein Backblech (ich habe sie nicht gezählt)
230 g Mehl
70 g Speisestärke
1 TL Backpulver
1 Pck. Vanillezucker oder ein EL selbst hergestellter Vanillezucker
2 Eier
130 g weiche Butter

Für den Belag
250 g gemahlene Haselnüsse
150 g Toffifee oder Mars-Riegel oder Snickers oder wie bei mir ein Mix aus allem
100 g Aprikosenmarmelade
180 g Butter
180 g Zucker




außerdem ca. 200 g dunkle Kuvertüre

Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen. Vanillezucker untermischen. Nun mit den Eiern und der Butter mit dem Knethaken des Handrührgerätes verkneten.
Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verstreichen.Einen langen Streifen Alufolie mehrmals knicken und um den Teig legen (sonst läuft der Belag später hinfort.

Aprikosenmarmelade durch ein Sieb in einen kleinen Topf streichen und erwärmen und auf dem Teig verstreichen

Nun die Toffifees oder oder möglichst klein hacken und mit den gemahlenen Haselnüssen mischen.
Butter und Zucker in einem Topf schmelzen. Zum Schluss die zerkleinerten Süßigkeiten und die Nüsse unterheben und die Masse ebenfalls gleichmäßig auf dem Teig verstreichen.

Im vorgeheizten Backofen 35 Minuten lang backen, Blech aus dem Ofen nehmen und die Ecken 4-5 Minuten abkühlen lassen. Dann den noch warmen Riesen-Keks in kleine Dreiecke schneiden und komplett auskühlen lassen.

Kuvertüre hacken und über dem heißen Wasserbad langsam schmelzen. Je nach Geschmack die Dreiecke mit zwei oder drei Seiten in die Schokolade tauchen und auf einem Backpapier trocknen lassen. Jammi!!!

Über Kommentare und Anregungen freue ich mich immer sehr!


Freitag, 3. Juni 2016

Schinken-Paprika-Mini-Brötchen mit Käse

Heute ist das unser erstes Krippenfest im Kindergarten. Für dasleibliche Wohl der grpßen und kleinen Besucher bringt natürlich jede Familie eine Kleinigkeit mit.
Ich habe mich für ein sehr schnelles Rezept entschieden, welches ich irgendwann Mal von einer Arbeitskollegin bekomme habe.
Lecker fluffig Schinken-Paprika-Mini-Brötchen. Die Basis bildet ein recht simpler Quark-Öl-Teig...Variationen sind keine Grenzen gesetzt ;-)



300 g Dinkelmehl
1 Pck. Backpulver
250 g Quark
1 EL Zucker
6 EL Milch
7 EL geschmacksneutrales Öl, z. B. Rapsöl
1 TL Salz
1 Prise Paprika edelsüß
1 große rote Paprika
250 g Schinkenwürfel
250 g geriebenen Käse


Zuerst den Backofen auf 165 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Paprika waschen und in sehr kleine Würfel schneiden. Mit einer ganz kleinen Prise Salz in eine kleine Schüssel füllen und zur Seite stellen.

Dinkelmehl und Backpulver in eine große Schüssel sieben.
Quark, Zucker, Milch, Öl und Salz hinzufügen und mit den Händen oder mit dem Knethaken des Handrührgerätes verkneten.
Schinkenwürfel und Käse hinzufügen. Die Paprika abgießen und ebenfalls hinzufügen. Alles noch einmal rasch durchkneten.


Nun mit den Händen oder einem Eisportionierer kleine Kugeln formen und auf das Backblech legen. Iim vorgeheizten Ofen ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.

Am besten schmeckt dazu ein Frischkäse-Dip und Gemüsesticks...ach, dann bringe ich die doch auch gleich mit! ;-)
Drückt uns die Daumen, dass das Wetter mitspielt.